Der mobile Rechner - eine Notebook-Kaufberatung

Der überwiegende Teil der deutschen Haushalte verfügt mittlerweile über einen Computer. Viele davon sind sogenannte Desktop-PCs. Wer allerdings ein Notebook kaufen möchte, sollte einige Dinge im Vorfeld beachten.

Anders als bei den herkömmlichen PCs spielt der Akkuverbrauch eine entscheidende Rolle beim Kauf eines Notebooks. Gerade wer das Gerät auf Reisen nutzt und dabei gerne auch einmal auf ein Computerspiel zurückgreift, sollte über einen entsprechend starken Akku verfügen. Je nach Produkt und abhängig davon, ob das System unter Volllast läuft, sind Laufzeiten zwischen einer und drei Stunden die Norm. Ein Ersatzakku beispielsweise verspricht hier eine schnelle Lösung.

Anders als beim normalen PC sollte auch die verbaute Hardware koonkret geprüft werden. Während bei dem Kauf eines Standcomputers ein Fehlkauf in Sachen Hardware, sprich Grafikkarte, Festplatte oder Soundkarte, durch den Erwerb einer neuen Komponente leicht verkraftet werden kann, ist eine schwache Komponente in einem Notebook schwieriger auszutauschen. So lassen sich viele Teile nicht auswechseln oder sind, wenn es doch möglich ist, erheblich teurer. Einige Händler und Hersteller bieten hier jedoch guten Service an. Im Vorfeld kann man sich also genauestens mit den eingebauten Komponenten beschäftigen. Neben dem Internet bietet auch der Fachhandel hier meist qualifizierte Beratungsmöglichkeiten.

Auch sollte man sich das Gerät vor dem Kaufentscheid unter verschiedenen Systembelastungen vorführen lassen. Auf diese Weise offenbart sich die Lautstärke des jeweiligen Notebook-Modells. Wer seinen Computer überwiegend daheim verwendet, wird eine laute Festplatte eher verschmerzen können als jemand, der das Gerät täglich auf der Arbeit oder im Zug nutzen möchte. Im Internet finden sich hierzu zahlreiche Tests und Übersichten zu den gängigsten Notebooks und ihrer Betriebslautstärke. Letztere wird übrigens in sogenannten „Sone" gemessen. Hier gilt: je höher der Wert ist, desto lauter arbeitet auch der Rechner.

Im Übrigen können die mobilen Geräte in Sachen Leistungsfähigkeit ähnlich beurteilt werden wie auch gewöhnliche Standcomputer. Wer ein paar Euro mehr investiert, hat allerdings die Sicherheit, auch in naher Zukunft noch über ein aktuelles System zu verfügen, ohne sich gezwungen zu sehen, teure Komponenten nachzukaufen. Zu achten ist hier in erster Linie auf einen schnellen Prozessor. Die sogenannten 4-Kern-Prozessoren sind relativ zukunftssicher, auch wenn der Käufer ein paar Euro mehr investieren muss. Wer ein aktuelles System haben möchte, das für die gängigsten Anwendungen gerüstet ist, darf auch auf die günstigeren 2-Kern-Prozessoren zurückgreifen. Inwieweit bei der Leistung und Haltbarkeit der Grafikkarte Abstriche gemacht werden können, hängt, wie die meisten Kriterien auch, vom Nutzer ab. Wer Spiele auf dem Notebook spielen oder Grafiken bearbeiten möchte, sollte auch hier zu guten Komponenten greifen. Fast alle Hersteller bieten ihre Modelle auch als „Mobility"-Grafikkarten an. Diese zeichnen sich durch ihre kompakte Größe, eine geringere Lautstärkeentwicklung und nicht zuletzt durch ihren geringeren Stromverbrauch aus.

14.08.2010