Rasenameisen bekämpfen durch Natur oder Chemie

Ameisen sind nützliche Tiere, aber es gibt Bereiche, in denen man sie als eher störend empfindet und gerne loswerden möchte. Zur Bekämpfung gibt es verschiedene Möglichkeiten und Mittel.

Wenn sich Ameisen im Garten aufhalten, sollte man sie nicht bekämpfen, denn Ameisen spielen in der Natur eine wichtige Rolle. Ärgerlicher wird es, wenn die Ameisen den Balkon, die Terrasse oder gar die Wohnung bevölkern. In diesem Fall sollte man sich überlegen, wie man die Rasenameisen bekämpfen kann.

Zur Wahl stehen dabei sowohl natürliche als auch chemische Mittel. Am effektivsten wäre es zwar, die Königin mitsamt dem Nest möglichst weit vom Haus fortzubringen, aber diese ist meistens sehr schwer zu finden. Und bevor man den halben Garten umgräbt, um die Königin zu finden, kann man zunächst einmal die Abschreckung versuchen. Da Ameisen meistens auf der Suche nach Nahrung sind, sollte man herausfinden, was das Ziel der Ameisenwanderung ist und dieses dann beseitigen. Wichtig ist es dann auch, die Ameisenstraßen zum Ziel zu unterbrechen. Hierfür eignen sich verschiedene Mittel wie Zimt oder Essig, die die Ameisen die Geruchsspur verlieren lassen. Auch Lavendel und Majoran sollen einen ähnlichen Zweck erfüllen.

Entschließt man sich zu einer radikalen Bekämpfung der Ameisen, so stehen neben ­natürlichen auch chemische Mittel zur Verfügung. Bei den natürlichen Mitteln kann man Natron verwenden, was zu einer Veränderung des PH-Wertes und zum Tod der Ameisen führt. Die chemischen Mittel können aus einer mit einem vergifteten Köder gefüllten Falle bestehen, in die die Ameisen gelockt werden und dann nicht wieder hinaus finden. Oder der Köder soll dazu dienen, dass die Ameisen diesen an ihre Brut verfüttern und diese dadurch auch gleich vernichtet wird. Etwas kritischer sind Gifte, die versprüht werden, da diese auch andere Insekten töten können und sich nicht nur auf das eigentliche Ziel fokussieren.

10.01.2011